§ 1 Weekend-Express.de – Wer ist Veranstalter der Reisen?

Die Betreiber der Seite Weekend-Express.de sind in keinem Fall Veranstalter von Reisen! Alle Reiseveranstaltungen werden durch die Firmen Taxizentrale 670 670 Lauchringen, Vesenmayer Reisen Bonndorf  sowie Sweeny & Stoeps Entertainments GbR durchgeführt. Der jeweilige Veranstalter ist sowohl bei der Beschreibung als auch bei der Buchung ersichtlich. Die Seite Weekend-Express.de stellt lediglich eine gemeinsame technische Plattform zur Bewerbung und Buchung zur Verfügung. Es gelten ausschließlich die Geschäftsbedingungen der jeweiligen Reiseveranstalter. Sämtliche Buchungsdaten werden automatisch, auf elektronischem Wege, an den jeweiligen Reiseveranstalter übermittelt! 


§
2 Abschluss des Reisevertrages

2.1. Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem jeweiligen Reiseveranstalter den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Sie erfolgt durch den Anmelder auch für alle in der Anmeldung aufgeführten Teilnehmer (Teilnehmerzahl), für deren Vertragsverpflichtungen er einsteht. Für die Annahme der besonderen Verpflichtung des Anmeldenden bedarf es keiner ausdrücklichen und gesonderten Erklärung seitens dessen. Bei Minderjährigen ist die Anmeldung von dem oder den Erziehungsberechtigten zu unterschreiben. Sonderwünsche, mündliche Nebenabsprachen und Anmeldungen sind nur unter der Bedingung gültig, dass sie schriftlich vom jeweiligen Veranstalter bestätigt werden.

2.2. Weicht der Inhalt der Reisebestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des jeweiligen Reiseveranstalters vor, an das er für die Dauer von 7 Tagen gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande, wenn Sie dem jeweiligen Reiseveranstalter innerhalb der Bindungsfrist die Annahme erklären. 

§ 3 Bezahlung

Außer für die sog. Partybusse und Partytaxis ist mit Erhalt der Buchungsbestätigung eine Anzahlung fällig, sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde. Die Anzahlung wird auf den Reisepreis angerechnet. Die Einzahlung erfolgt jeweils in einer Summe für alle angemeldeten Reiseteilnehmer auf das Konto des jeweiligen Reiseveranstalters.

 

§4 Leistungen und Preise

4.1. Der Umfang der vertraglich vereinbarten Leistungen ergibt sich aus den Leistungsbeschreibungen des jeweiligen Reiseveranstalters. Die in den Leistungsbeschreibungen enthaltenen Angaben sind für den jeweiligen Reiseveranstalter bindend. Diese behalten sich jedoch ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsabschluß eine Änderung der Leistungsbeschreibungen zu erklären, über die Sie selbstverständlich unverzüglich informieren werden. Nebenabreden bedürfen für ihre Verbindlichkeit der schriftlichen Bestätigung des jeweiligen Reiseveranstalters.

4.2. Die Sitzplatzeinteilung im Omnibus erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen, beim Einsteigen wird Ihnen Ihr Sitzplatz zugeteilt. Aus technischen Gründen bleiben Änderungen ausdrücklich vorbehalten. Bei Ferienzielreisen kann Ihnen wegen unterschiedlicher Reisedauer unserer Fahrgäste für die Rückreise ein anderer Sitzplatz zugewiesen werden.

4.3. Gesetzlich und behördlich festgelegte Gebühren (z.B. Visa-, Ein-/Ausschiffungsgebühren etc.) werden ggf. zusätzlich berechnet.

4.4. Ermäßigungen. Alle Ermäßigungen sind mit der Anmeldung zu beantragen. Gruppen erhalten eine Ermäßigung auf den Grundpreis nur bei gemeinsamer Buchung und Bezahlung.

4.5. Kinder- und Gruppenermäßigung auf Anfrage.

 

§ 5 Leistungs- und Preisänderungen 

5.1. Änderungen oder Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Reisevertrages, die nach Vertragsabschluß notwendig werden und die vom jeweiligen Reiseveranstalter  nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind nur gestattet, soweit sie nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.

5.2. Eventuelle Gewährleistungsansprüche bleiben unberührt, soweit die geänderten Leistungen mit Mängeln behaftet sind.

5.3. Der jeweilige Reiseveranstalter ist verpflichtet, Sie über Leistungsänderungen oder Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Ggf. wird Ihnen eine kostenlose Umbuchung oder einen kostenlosen Rücktritt angeboten.

5.4. Der Veranstalter ist berechtigt, unter bestimmten, in seiner Leistungsbeschreibung im einzelnen anzugebenen Voraussetzungen, nachträglich Änderungen des Zustiegs-/Abfahrtsortes vorzunehmen. In Ausnahmefällen kann auch die Umbuchung in eine anderes, mindestens gleichwertiges, Hotel erfolgen.

5.5. Es bleibt  dem jeweiligen Reiseveranstalter vorbehalten, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Preise im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- und Flughafengebühren oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse, in dem Umfang zu ändern, wie sich deren Erhöhung bei Beförderungsleistungen pro Sitzplatz und bei anderen Leistungen pro Person auf den Reisepreis auswirkt, sofern zwischen Vertragsschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als 4 Monate liegen. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder einer Änderung einer wesentlichen Reiseleistung werden Sie unverzüglich, spätestens jedoch 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis gesetzt. Preiserhöhungen nach diesem Zeitpunkt sind nicht zulässig. Bei Preiserhöhungen um mehr als 5% oder im Fall einer erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung sind Sie berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der jeweilige Reiseveranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für Sie aus seinem Angebot anzubieten. Sie haben diese Rechte unverzüglich nach unserer Erklärung über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Reiseleistung uns gegenüber geltend zu machen.

5.6. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 30 Personen (bei Partybussen 40 Personen) oder der bei der Reisebeschreibung an gegebenen Mindestteilnehmerzahl behält sich der jeweilige Reiseveranstalter vor, die Fahrt mit einem Kleinbus durchzuführen oder abzusagen!

 

§ 6 Rücktritt


6.1. Rücktritt durch den Kunden - Der Rücktritt vor Reisebeginn ist jederzeit möglich. Hierzu empfehlen wir Ihnen aus Beweissicherungsgründen, den Rücktritt schriftlich zu erklären. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang der Rücktrittserklärung. Tritt der Teilnehmer vom Vertrag zurück, so verliert der Reiseveranstalter den Anspruch auf den vereinbarten Reisepreis. Er kann gemäß § 651 i, Abs. 2 BGB folgende Entschädigung pro Person beanspruchen: Rücktritt bis 60 Tage vor Reisebeginn: 15% des Reisepreises, Rücktritt von 59 bis 30 Tage vor Reisebeginn: 25% des Reisepreises, Rücktritt von 29 bis 15 Tage vor Reisebeginn: 40% des Reisepreises, Rücktritt von 14 bis 8 Tage vor Reisebeginn: 60% des Reisepreises, Rücktritt von 7 Tage bis 72 Stunden vor Reisebeginn: 80% des Reisepreises, ab 72 Stunden vor dem Reisebeginn 100% des Reisepreises (Bei Partytaxis und Partybus und Absage ab 72 Stunden davor oder unentschuldigtem Fernbleiben kommen 5 Euro Bearbeitungsgebühr hinzu). Die Berechnung der Pauschalsätze berücksichtigt die gewöhnlich ersparten Aufwendungen und die gewöhnlich anderweitige Verwendung der Reiseleistungen. Es bleibt dem Kunden unbenommen, dem Veranstalter nachzuweisen, dass ihm kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist, als die von ihm geforderte Pauschale. Tritt ein einzelner Teilnehmer die Reise nicht an, so gilt dies als am Abreisetag erklärter Rücktritt vom Vertrag. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung.

6.2. Rücktritt durch den Reiseveranstalter - Der jeweilige Reiseveranstalter kann vom Reisevertrag zurücktreten:1. ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Vertragspartner seiner Zahlungsverpflichtung nicht nachkommt oder die vereinbarten Vertragsbedingungen nicht einhält, oder wenn Sie oder Ihre Mitreisenden die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Reiseveranstalters nachhaltig stören oder wenn Sie sich in solchem Maße vertragswidrig verhalten, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Reiseveranstalter, so behalten er den Anspruch auf den Reisepreis: wobei er sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lässt, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen erlangt, einschließlich der von ihm iden Leistungsträgern gutgebrachten Beträge.2. wenn die Durchführung der Reise infolge, bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer, außergewöhnlicher Umstände (Krieg, Streik, Unruhen, behördlichen Anordnungen, Naturkatastrophen etc.) erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird. Wird der Vertrag durch den Reiseveranstalter gekündigt, so kann dieser für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.3. Bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl von 30 Personen (bei Partybussen 40 Personen, bei Partytaxis 6 Personen) oder der bei der Reisebeschreibung an gegebenen Mindestteilnehmerzahl; bei mehrtägigen Reisen mit Hotelübernachtung bis 7 Tage vor Reisebeginn; bei Tagesausflügen ohne Hotelübernachtung bis 1 Tag vor Reisebeginn. In Ausnahmefällen wird für bestimmte Abfahrtsorte eine Mindestteilnehmerzahl von bis zu 30 Personen benötigt. Sollte diese Mindestteilnehmerzahl für den entsprechenden Abfahrtsort nicht erreicht werden, kann der Kunde einen anderen Abfahrtsort wählen oder kostenfrei stornieren.


§ 7 Nicht in Anspruch genommene Leistungen


Nehmen Sie einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder aus sonstigen Gründen nicht in Anspruch, so bemüht sich der jeweilige Reiseveranstalter, bei den Leistungsträgern um Erstattung der ersparten Aufwendungen. Diese Verpflichtung entfällt für ihn, wenn es sich um völlig unerhebliche Leistungen handelt oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.


§ 8 Umbuchung, Ersatzperson


Werden auf Wunsch des Kunden nach der Bestätigung der Reise Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, des Reiseziels, des Reiseantritts, der Unterkunft, der Beförderungsart oder der gemeldeten Teilnehmerzahl vorgenommen (Umbuchung), kann der Reiseveranstalter eine angemessene Bearbeitungsgebühr erheben.



§ 9 Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände


Wird die Reise infolge von höherer Gewalt (z.B. durch Krieg, innere Unruhen oder Naturkatastrophen) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können wir als auch Sie den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so können wir für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Erfolgt die Kündigung nach Antritt der Reise, verpflichten wir uns, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, Sie zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von Ihnen und uns je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten Ihnen zur Last.



§ 10 Haftung


10.1. Der jeweilige Reiseveranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmannes für:1. die gewissenhafte Reisevorbereitung2. die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger3. die ordnungsgemäße Erbringung der vertraglich vereinbarten Reiseleistungen, unter Berücksichtigung der Ortsüblichkeit sowie der geltenden Vorschriften des jeweiligen Ziellandes und -ortes.

10.2. Wird im Rahmen einer Reise oder zusätzlich zu dieser eine Beförderung im Linienverkehr erbracht (Transferfahrten) so erbringen die Reiseveranstalter insoweit Fremdleistungen, sofern diese in der Reiseausschreibung ausdrücklich darauf hingewiesen haben. Wir haften daher nicht für die Erbringung der Beförderungsleistung selbst. Eine etwaige Haftung regelt sich in diesem Fall nach den Beförderungsbestimmungen dieser Unternehmen.

10.3. Bei Flugreisen gelten für die Flugbeförderung die Beförderungsbedingungen des ausführenden Luftfrachtführers (Fluggesellschaft).

10.4. Bei Bahnreisen kommen die für die Bahnbeförderunggeltenden gesetzlichen Vorschriften zur Anwendung.



§ 11 Gewährleistung


11.1. Sollte eine Reiseleistung nicht oder nicht vertragsgemäß erbracht werden, so können Sie innerhalb angemessener Zeit Abhilfe verlangen. Der jeweilige Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn Sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert. Beruht die Nichterbringung oder die nicht vertragsgemäße Erbringung der Reiseleistung auf einem Umstand, der nach Vertragsschluss eingetreten und Reiseveranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt worden ist, ist er berechtigt, durch die Erbringung einer gleich- oder höherwertigen Ersatzleistung Abhilfe zu schaffen.

11.2. Für die Dauer einer nicht vertragsmäßigen Erbringung der Reiseleistung können Sie eine Minderung des Reisepreises verlangen. Ein evtl. Minderungsanspruch errechnet sich aus der Wertdifferenz zwischen den gebuchten und erhaltenen Reiseleistungen. Ein derartiger Minderungsanspruch kann nicht auf Dritte übertragen werden (Abtretungsverbot). Die Minderung trifft nicht ein, soweit Sie es schuldhaft unterlassen den Mangel anzuzeigen.

11.3. Wird die Reise infolge eines Mangels erheblich beeinträchtigt und leistet der Reiseveranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so können Sie im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag - in Ihrem eigenen Interesse und aus Beweissicherungsgründen zweckmäßig durch schriftliche Erklärung - kündigen. Dasselbe gilt, wenn Ihnen die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem, uns erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist. Der Bestimmung einer Frist für die Abhilfe bedarf es nur dann nicht, wenn Abhilfe unmöglich ist oder von uns verweigert wird oder wenn die sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Reisegastes gerechtfertigt wird. Wird der Vertrag danach aufgehoben, so behalten Sie den Anspruch auf Rückführung, schulden dem Reiseveranstalter jedoch den auf die in Anspruch genommene Leistungen entfallenden Teil des Reisepreises, sofern diese Leistungen für Sie von Interesse waren. 

11.4. Sie können unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadenersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel der Reise beruht auf einem Umstand, den der Reiseveranstalter nicht zu vertreten hat. Ein derartiger Schadensersatzanspruch kann nicht auf Dritte übertragen werden (Abtretungsverbot).



§ 12 Beschränkung der Haftung

12.1. Die vertragliche Haftung für Schäden ist gemäß dem Reisevertragsgesetz insgesamt auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt, soweit ein Ihnen entstandener Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurde oder soweit der Reiseveranstalter für einen Ihnen entstandenen Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich sind.

12.2. Der Reiseveranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden (z.B. Ausflüge, Sportveranstaltungen, Theaterbesuche etc.).

12.3. Für die Richtigkeit von Angaben in Hotel- und Ortsprospekten, die der Eigenwerbung von Leistungsträgern dienen, können wir ebenfalls nicht haften.

12.4. Ein Schadensersatzanspruch gegen den Reiseveranstalter ist in soweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

12.5. Kommt dem Reiseveranstalter die Stellung eines vertraglichen Luft-Frachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftfahrtgesetzes in Verbindung mit den internationalen Abkommen von Warschau, Den Haag, Guadalajara und der Montrealer Vereinbarung (nur für Flüge nach USA und Kanada). Diese Abkommen beschränken in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Tod oder Körperverletzung sowie für Verluste und Beschädigungen von Gepäck.

12.6. Kommt dem Reiseveranstalter bei Schiffsreisen die Stellung eines vertraglichen Reeders zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches und des Binnenschieffahrtsgesetzes.

12.7. Bei Beförderung mit dem Omnibus haftet der jeweilige Reiseveranstalter im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für Sachschäden.



§ 13 Haftungsausschluss

Keine Haftung besteht bei Einbruch oder Diebstahl. Wir empfehlen daher den Abschluss einer Reisegepäck- und Reiseunfallversicherung. Der Teilnehmer haftet für jeden Schäden, der durch die von ihm mitgeführten Sachen verursacht wird.



§ 14 Mitwirkungspflicht

Sie sind verpflichtet, bei Event. auftretenden Leistungsstörungen alles Ihnen Zumutbare zu tun, um zu einer Behebung der Störung beizutragen und evtl. entstehenden Schaden gering zu halten. Sie sind insbesondere verpflichtet, Ihre Beanstandungen unverzüglich bei Urlaubsreisen der örtlichen Reiseleitung, bei allen anderen Reisen dem Reiseleiter oder Fahrer zur Kenntnis zu bringen. Diese sind beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Ist eine örtliche Reiseleitung nicht erreichbar, so müssen Beanstandungen unverzüglich den Leistungsträgern und/oder uns als Reiseveranstalter mitgeteilt werden. Kommen Sie durch eigenes Verschulden diesen Verpflichtungen nicht nach, stehen Ihnen Ansprüche insoweit nicht zu.



§ 15 Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung


Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung der Reise haben Sie innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise gegenüber dem jeweiligen Reiseveranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist können Sie Ansprüche nur geltend machen, wenn Sie ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden sind. Alle Ansprüche aus diesem Reisevertrag verjähren 6 Monate nach dem Tage, an dem die Reise dem Vertrage nach enden sollte. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in 3 Jahren.



§ 16 Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen-, Gesundheitsvorschriften

Der Reisende ist für die Einhaltung dieser Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, auch wenn diese Vorschriften nach der Buchung geändert werden sollten. Bei allen In- und Auslandsfahrten muss ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mitgeführt werden. Der Reiseveranstalter übernimmt keine Haftung für Nachteile, die sich aus der Nichtbeachtung obiger Vorschriften ergeben. 


§ 17 Ausschluss


Der Reiseveranstalter erwartet, dass der Teilnehmer die Sitten, Gebräuche und Gesetze des Gastlandes respektiert. Sollte der Teilnehmer gegen sie verstoßen, gibt der Teilnehmer dem Veranstalter die Möglichkeit, ihn nach schriftlicher Abmahnung im Wiederholungsfall, ohne Erstattung des Reisepreises, von der weiteren Reise auszuschließen. Bei groben Verstößen (z.B. Straftaten, wie vorsätzliche Körperverletzung, Diebstahl, Drogenkonsum, mutwilliger Sachbeschädigung usw.) kann auch ein sofortiger Ausschluss von der Reise in Betracht kommen. Entstehende Kosten gehen zu Lasten des Teilnehmers. Das gleiche gilt auch, wenn der Teilnehmer das Miteinander in der Gruppe unzumutbar beeinträchtigt.


§
18 Gepäckbeförderung (siehe auch Haftungsausschluss)


Gepäck wird in normalem Umfang befördert. Dies bedeutet pro Person maximal einen Koffer und ein Handgepäckstück, bei Wintersportreisen zuzüglich einem Paar Ski oder Snowboard. Abweichungen bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Veranstalters. Gepäck und sonstige mitgenommene Sachen sind vom Reiseteilnehmer beim Umsteigen zu beaufsichtigen.  

 

§ 19 Versicherungen


Sie haben die Möglichkeit, zusätzliche Reiseversicherungen abzuschließen wie beispielsweise eine Reiserücktrittskostenversicherung und das Reiseschutzpaket. 



§ 20 Gerichtsstand


Der Reisegast kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisegast ist der Wohnsitz des Gastes maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die keinen allgemeinen Gerichtsstand im Inland haben, oder gegen Personen, die nach Abschluss des Vertrages Ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt zum Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend.

 

§ 21 Allgemeines


21.1. Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge. Das gleiche gilt für die vorliegenden Reisebedingungen.

21.2. Die Berichtigung von Druck- und Rechenfehlern behalten wir uns vor.

21.3. Änderungen der Fahrstrecke oder des Programms aus technischen Gründen oder aus Gründen höherer Gewalt bleiben vorbehalten.

21.4. Nachträgliche Verlängerungen am Urlaubsort sind nur möglich bei freien Zimmern und Sitzplätzen für die Rückfahrt.

21.5. Reisen, bei denen ein anderer Veranstalter wie unten aufgeführt genannt ist, werden Reisen durch den jeweiligen Reiseveranstalter  nur vermittelt. Es gelten dann die Reisebedingungen des entsprechenden Veranstalters.


Diese Reisebedingungen gelten für alle Reisen auf www.weekend-express.de mit den Veranstaltern:

1) Taxizentrale 670 670 Lauchringen

2) Vesenmayer Reisen Bonndorf

3) Sweeny & Stoeps Entertainments GbR